Kölnisches Stadtmuseum, KSM, HM 1929/14, Schachspiel des Kölner Erzbischofs Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels (1761-1784), Holz, Elfenbein, intarsiert

BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN

Kölner Geschichte im Spiel

Ob Brett- oder Computerspiele, Sport- oder Trinkspiele – das Spiel und das gemeinsame Spielen sind heute so verbreitet wie nie zuvor. Dabei handelt es sich beim Spiel um eine alte kulturelle Praktik. So wussten sich schon die Römer mit Würfeln und Tierknochen spielend die Zeit zu vertreiben. Die Gestaltung und die Bedeutung vom Spiel haben sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt und das heute so verbreitete Brettspiel war beispielsweise nicht immer allen gesellschaftlichen Schichten zugänglich.

Wir möchten uns auf die Spuren dieser alten kulturellen Praktik begeben und werden von Johanna Cremer, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Kölnischen Stadtmuseums, durch die Sonderausstellung „BRETTER, DIE DIE WELT BEDUETEN“ geführt. Von kunstvoll verzierten Spielbrettern aus dem Mittelalter bis hin zum heutigen Computerspiel werden uns das Spiel und seine gesellschaftliche Bedeutung vorgestellt.

Also: Lasset die Spiele beginnen.

Bild: KSM/Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, Sabrina Walz