Dispossessing the Wilderness / Spuren lesen

Hanns Zischler

Lesung zur Ausstellung „Es war einmal in Amerika“.
Ort: Stiftersaal im Wallraf
Die gewaltsame Eroberung des Westens (d.h. der Wilderness) im 19. Jahrhundert ging einher mit einer Blüte der amerikanischen Malerei und der Photographie. Die Literatur von James Fenimore Cooper („Pocahontas“) über Audubon, Melville („Pierre“ und „The Confidence Man“) eignete sich diese neuen Bilder an, sie folgte dem Trail oder wich vor dieser Wildnis zurück (Thoreau, Henry James). Der (indianische) „native speaker“ kam, ebenso wie der Sklave, zu kurz – und nicht zu Wort. In einer kommentierten Lesung geht Hanns Zischler den Spuren dieser Stimmen nach.
Hanns Zischler ist ein international bekannter Filmschauspieler und Regisseur. Er wirkte u.a. in Filmen von Wenders, Chabrol, Godard und Spielberg mit.