Ein Spaziergang durch die Kunst

Teil 2

Die Sammlung des Wallraf wächst und wächst und das nicht nur an Beliebtheit. Durch zahlreiche Leihgaben, Bürgerschenkungen und Ankäufe von Alten Meistern und modernen Werken, vor allem des Impressionismus, wird der Bestand des Museums stetig erweitert. In den darauffolgenden Jahren entwickelt sich das Wallraf zu einem der bedeutendsten Museen Deutschlands mit europäischem Rang.
1937 beginnt ein düsteres Kapitel in der Geschichte des Wallraf. Im Rahmen der Propaganda-Ausstellung “Entartete Kunst” werden zahlreiche Werke der Sammlung – darunter Kunst von Gauguin, Dix und Picasso – durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt. Sechs Jahre später, im Jahr 1943, wird das Museumsgebäude bei einem Bombenangriff vollkommen zerstört. Glücklicherweise können die Kunstwerke zuvor in Sicherheit gebracht werden.
Im Jahr 1955 schenkt der Kölner Jurist und Sammler Josef Haubrich der Kunstszene neue Hoffnung. Aufgrund des großen Verlustes wichtiger Exponate durch das NS-Regime, überreicht er dem Wallraf seine umfangreiche Sammlung an expressionistischen und modernen Werken. Schon zwei Jahre später wird an der Stelle des zerstörten Gebäudes das neue Wallraf-Richartz-Museum eröffnet, wo es bis 1986 zu Hause ist. Genau diesen Bau kennt ihr inzwischen als “Museum für Angewandte Kunst”.

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Teil 1

01.08.2020

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01.08.2020