Ein Spaziergang durch die Kunst

Teil 1

Alles beginnt mit der Sammelleidenschaft des Universitätsprofessors Ferdinand Franz Wallraf. Als dieser am 18. März 1824 stirbt, hinterlässt er sein gesamtes Erbe der Stadt Köln. Es umfasst zu diesem Zeitpunkt unglaubliche 10.000 Gemälde, Zeichnungen und Holzschnitte, etwa 13.000 Bücher, mehr als 3.000 Siegel, etwa 1.000 Handschriften und Urkunden, viele antike Kunstwerke, unzählige Münzen, geschliffene Steine, Mineralien, Fossilien und vieles mehr.
Drei Jahre findet die umfangreiche Sammlung kein Zuhause, bis sie 1827 vorerst provisorisch im “Kölner Hof” direkt neben dem Dom untergebracht wird. Der “Kölner Hof” wird daraufhin “Wallrafianum” getauft. Heute können wir dieses alte Gebäude jedoch nicht mehr bewundern, denn an dieser Stelle finden wir jetzt das Deichmannhaus.
Erst 27 Jahre später, als der Kaufmann Johann Heinrich Richartz weit über 150.000 Taler für einen neuen Museumsbau stiftet, wird mit dem Bau des Wallraf-Richartz-Museum begonnen.
Und so eröffnet 37 Jahre nach Wallrafs Tod – also im Jahr 1861 – das Wallraf! Es steht zu dieser Zeit dort, wo ihr heute das Museum für Angewandte Kunst findet, bei der Richartzstraße. Ein letztes Überbleibsel dieser Zeit sind wohl die beiden Statuen von Wallraf und Richartz, welche auf den Sockeln vorm MAKK thronen.

jungekunstfreunde

Ein Spaziergang durch die Kunst
Teil 1

01.08.2020

jungekunstfreunde

Ein Spaziergang durch die Kunst
Teil 2

01.08.2020

jungekunstfreunde

Ein Spaziergang durch die Kunst
Teil 3

01.08.2020

jungekunstfreunde

Ein Spaziergang durch die Kunst
Teil 4

01.08.2020

jungekunstfreunde

Ein Spaziergang durch die Kunst
Teil 5

01.08.2020