Hans Josephsohn - Große Liegende

Eine ästhetische Einheit.

Malte Guttek führt zur Architektur und Sammlung von Kolumba

Pas de deux. Römisch Germanisches Kolumba

Mit einem musealen Paukenschlag feiert Kolumba seinen zehnten Geburtstag: Der Pas de deux zweier Kölner Sammlungen – als Titel dem emotionalen wie künstlerischen Höhepunkt des Klassischen Balletts entlehnt – führt zu Themen wie Mythos und Gegenwart, Zeit und Raum, aber auch Endlichkeit und Gelassenheit. Die Idee des Tanzes beschreibt das spielerische Moment im Hin und Her zwischen Antike, Mittelalter und Gegenwart sowie die Zusammenhänge durch die Konstanten kultureller Prägung. Der Ort der Kooperation mit dem Römisch Germanischen Museum ist keineswegs beliebig. Mit seiner archäologischen Ausgrabung, die von beiden Häusern gemeinsam verantwortet wird, blickt Kolumba auf eine 2000-jährige Geschichte als städtische Kulturlandschaft zurück.