Ideen fallen nicht vom Himmel

Werner Dütsch, Carlos Bustamante und Dr. Julia Friedrich

Gespräch anlässlich der Ausstellung „Günter Peter Straschek“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.
Ort: Kino im Museum Ludwig, Südeingang

 

Im Zentrum der Ausstellung über das filmische Werk von Günter Peter Straschek steht die Dokumentation „Filmemigration aus Nazideutschland“: fünf Stunden Erzählungen über Verfolgung, Exil und manchmal auch Rückkehr, die so einzigartig wie beklemmend aktuell geblieben sind. Im Gespräch erinnern sich Kameramann Carlos Bustamante und WDR-Redakteur Werner Dütsch, Wegbereiter des „besseren Fernsehens“ der 70er Jahre, an Produktion und Reaktionen. Außerdem geht es um Strascheks lange verschollen geglaubte Kurzfilme, gedreht um 1968, während oder kurz nach seiner Ausbildung an der Berliner DFFB, um seine Unversöhnlichkeit und um seine Konflikte mit Institutionen.
Carlos Bustamante ist Kameramann, Filmemacher und Fotograf und war Professor an der Universität der Künste, Berlin. Werner Dütsch ist Autor und Dozent und war drei Jahrzehnte in der Filmredaktion des WDR. Julia Friedrich ist Kuratorin der Ausstellung „Günter Peter Straschek. Emigration – Film – Politik“.