IMMERSION: Werden wir uns jemals an sie gewöhnen? Mit Rosenquist in die Bilder Ein-tauchen

Prof. Oliver Grau

Vortrag anlässlich der Ausstellung „James Rosenquist“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.
Ort: Kino im Museum Ludwig, Südeingang
In der Geschichte der Immersion ging es immer wieder darum, visuelle Macht und Kontrolle über Seher zu erlangen. Der Vortrag greift wichtige Etappen dieser von Brüchen und Umwegen gekennzeichneten Bildgeschichte heraus und mündet in Betrachtungen zur allerjüngsten Gegenwart. Das Jahrhundert der Panoramen, Eisensteins Raumfilm, Fresken der Renaissance und das Phänomen Weltausstellungen werden ebenso aufgegriffen, wie Massenphänomene der Popkultur und jüngste Entwicklungen Digitaler Kunst. Auch die Werke James Rosenquists wie „Sunshot“ oder „Horizon“ sind ambivalent in diese Bildgeschichte involviert. Der Beitrag markiert zugleich mit Warburg, Foster und Gouveira die „kritische Distanz“ als Grundvoraussetzung von ästhetischer Wahrnehmung und Erkenntnis. Nicht zuletzt werden Auswirkungen der Digitalen Bildwelten für die Geistes- und Kulturwissenschaften analysiert.
Prof. Oliver Grau wurde 2005 zum ersten Professor für Bildwissenschaften im Deutschen Sprachraum an der Donau-Universität berufen.

Oops, Es wurde kein Inhalt gefunden!