Kunstspäti

Im Fokus: Kölsche Jungs

“Der Böll war als Typ wirklich Klasse. / Da stimmten Gesinnung und Kasse. / Er wär’ überhaupt erste Sahne, / wären da nicht die Romane.“* 1917 in Köln geboren ist Heinrich Böll einer unserer Kölschen Jungs, die wir am 19. Oktober in den Fokus nehmen. Kuratorin Dr. Miriam Halwani führt uns sowohl zu der Sonderausstellung „Die humane Kamera“, in der das Museum Ludwig sich mit dem Ver­hält­nis Bölls zur Fo­to­gra­fie und dem Fo­to­gra­fieren auseinandersetzt, als auch zu unserem zweiten Kölschen Jung, Werner Mantz. Mantz wurde mit seinen Fotografien des neuen Kölner Bauens in Kölns ar­chitek­tonischer Mod­erne und über die Stadt­grenzen hi­naus bekan­nt. Was im Expressionismus mit grünen Lichtkegeln der elektrischen Straßenbeleuchtung (E. L. Kirchner) und den rauchenden Schornsteinen der Kölner Progressiven begann wird mit der  hochmodernen Architektur des zeitgenössischen New Yorks in der neu ausgestellten Wandarbeit von Wade Guyton auf die Spitze getrieben. Im Fokus also: Kölsche und andere Jungs und ihre Kulissen der Moderne!

Euern Feierabend nach der Uni oder dem Job könnt ihr ganz bequem bei uns im Museum Ludwig ausklingen lassen bei Musik im Foyer und einem leckeren Kaffee von „Das kleine Schwarze“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Dauer der Führungen zwischen 30-60 Minuten, Eintritt für Mitglieder frei.

*Robert Gernhardt, Gesammelte Gedichte: 1954 – 2006.