Kunstspäti

Exile is a Hard Job

Bei diesem Kunstspäti gehen wir in die Ausstellung „Nil Yalter. Exile is a Hard Job“ und auch wieder raus. Nil Yalter wird in Kairo geboren, wächst in Istanbul auf und lebt heute in Paris. Eigenen Aussagen zufolge spricht sie keine Sprache fließend und macht deshalb und auf Grund ihrer Biographie das Leben im Exil immer wieder zum Thema ihrer Arbeit. Was bedeutet ein Leben im Exil und wer ist davon „betroffen“? Exil kann vieles sein und unterschiedliche wahrgenommen werden. Deshalb werden wir nach unterschiedlichen Herangehensweisen an die Ausstellung „Exile is a Hard Job“ auch in der Sammlung weiter nach der Fremde und der Flucht suchen. Es führen Kuratorin Rita Kersting, sowie Simon Meienberg in der Sonderausstellung von Nil Yalter, Philipp Fernandes do Brito in der Ausstellung „Hockney/Hamilton. Expanded Graphics“ und Fatou Cisse Kane zu Lubaina Himid (Sammlung). Spezielle Gäste sind an diesem Abend die Gründer*innen und Organisator*innen des Vereins Art Asyl e.V., Leona Straube und Jérôme Lenzen, die mit uns über die Erfahrungen von Geflüchteten in Deutschland diskutieren und von der Suche nach einem neuen Zuhause berichten. Außerdem haben sie für uns den aus Südamerika stammenden Cellisten Elio Manuel Herrera Sanchez eingeladen und Infos zu vielen weiteren spannenden Projekten im Gepäck … Mehr Infos unter www.artasyl.de

Natürlich wie immer mit dabei: Getränke von „Das kleine Schwarze“ und Hintergrundmusik für die passende Feierabendstimmung.

Hier das vollständige Programm des Abends:

_18:30 Uhr: Nil Yalter. Exile is a Hard Job. Kuratorinnenführung mit Rita Kersting (deutsch)

_19:00 Uhr: La culture africaine dans l’oeuvre de Lubiana Himid. Fatou Cisse Kane, Afrikanisches Institut, Uni Köln (französisch)

_19:00 Uhr: TOPAK_CIRCLE_KREIS. Nil Yalter und das Kreismotiv. Diana Schuster, Museum Ludwig (deutsch)

_19:45 Uhr: Art Asyl e.V. – Gespräch zum aktuellen Thema Flucht und Exil in Köln und über die Integrationsarbeit mit den Mitteln der Kunst und Musik

Anschließend Auftritt des Südamerikanischen Cellist Elio Manuel Herrera Sanchez (eingeladen durch Art Asyl e.V.)

_20:15 Uhr: Where Subcultures and Pop meet the Everyday – Hamilton’s & Hockney‘ Bezug zum Medium der Druckgraphik und des Films. Philipp Fernandes do Brito, ZADIK (in der Ausstellung „Hockney/Hamilton“, deutsch)

_20:15 Uhr: Exile is still a hard job. Encounters between strangers. Simon Meienberg, Social Designer & Gestalter gesellschaftlicher Transformationen (englisch)

Änderungen vorbehalten. Treffpunkt für alle Führungen im Foyer. Dauer der Führung ca. 30 Minuten. Die Führungen sind aus Sicherheitsgründen teilnehmerbegrenzt. Keine Getränke mit in die Ausstellungen nehmen!

 

 

Was ist der Kunstspäti?
Seit Oktober 2015 bieten jungekunstfreunde und job&kunstfreunde ein Veranstaltungsformat an, welches unseren Gästen ermöglicht, die Häuser auch nach den regulären Öffnungszeiten zu besuchen. Zweimal im Quartal, jeweils am dritten Donnerstag des Monats, bespielen wir abwechselnd das Wallraf-Richartz-Museum oder das Museum Ludwig von 18:30-21:30 Uhr mit Programm (Öffnung des Museums 18-22 Uhr).
Welches Programm? Bei unseren Kunstspätis bieten wir vier bis fünf Führungen von 30 oder 60 Minuten und ein Couchgespräch im Foyer an. Bisher u.a. mit: Dr. Marcus Dekiert (Direktor Wallraf), Prof. Grohé (Uni Köln), Galerist Christian Nagel, Iris Maczollek (Ausstellungsmanagement Museum Ludwig), Regisseurin Corinna Belz, Journalist Stefan Koldehoff, Videokünstler Marcel Odenbach u.v.m. Für Getränke und Musik wird gesorgt und ein alter Postwagen, umgestaltet zu einem partyesken Schrank mit Leuchtlichtern, dient als Erkennungszeichen und Infostand.

jungeinitiative

Kunstspäti
Makellos schön?

16.05.2019

jungeinitiative

Kunstspäti
Wir * Glauben * Kunst

27.06.2019

jungeinitiative

Wo ist die Kunst in deinem Leben?
Schreib uns

04.02. –
30.09.2019