Letztes Sichaustobenkönnen. Günter Peter Straschek an der dffb

Prof. Volker Pantenburg

Vortrag anlässlich der Ausstellung „Günter Peter Straschek“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.
Ort: Kino im Museum Ludwig, Südeingang

 

Gemeinsam mit 33 anderen Studierenden, darunter Harun Farocki, Hartmut Bitomsky, Holger Meins, Gerry Schum und Helke Sander, gehörte Günter Peter Straschek im Herbst 1966 zum ersten Jahrgang an der neugegründeten „Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin“ (DFFB). Sein Studium war kurz, die Auseinandersetzung um seinen Film „Ein Western für den SDS“ führte schon im Februar 1968 zum endgültigen Akademie-Verweis. „Jedenfalls“, so Straschek im Rückblick, „war der ganze Zinnober für mich weniger ‚Bewusstwerdung’ denn später Höhepunkt einer zuendegehenden Jugendunbeschwertheit, letztes Sichaustobenkönnen.“ Im Vortrag wird es um diese frühe Phase von Strascheks Arbeit gehen: um die Filme, die entstanden sind und die Zusammenhänge, aus denen sie hervorgingen.
Volker Pantenburg hat eine Professur für Filmwissenschaft an der FU Berlin.

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