Munch. Der letzte Schrei

Kunst+Kind - Mit Baby ins Museum

mit Manuela Fischer

Edvard Munch, einer der bedeutendsten Wegbereiter der Moderne, malte 1893 die erste Fassung des Jahrhundertbildes „Der Schrei“. Eines der Variationen dieses Motives wurde  wurde 2012 für 119,9 Millionen Dollar versteigert. Dieses Bild gehört zu den bekanntesten Werken des 20. Jahrhunderts. Munch hat es selbst in zahlreichen Fassungen variiert – eine für ihn typische Arbeitsweise. Keines seiner frühen Hauptwerke, auch nicht der Schrei, bleibt eine Einzelschöpfung. Immer wieder malt er eine  Vielzahl von Variationen und graphische Adaptionen, die die Thematiken Liebe, Melancholie, Einsamkeit und Tod umkreisen.

Auch das im Wallraf befindliche Werk „Vier Mädchen auf der Brücke“ von 1905 beschreibt diese „Seelenlandschaft“. Die dynamische Komposition mit Diagonalen, steilen Perspektiven und einer  eigenwilligen expressiven Farbgebung schafft eine surreale Raumdefinition mit ganz eigenem Klangbild, zwischen Naturalismus, Impressionismus und Symbolismus agierend.

Was bewegt den Künstler dazu, seine eigenen Bildfindungen in zahlreichen Fassungen immer wieder zu kopieren? Sind es die melancholischen und bedrohlichen Stimmungen seiner Bilder, die ihn nicht loslassen? Oder haben diese Variationen auch einen finanziellen Grund?

 

KUNST+ KIND bietet jungen Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr die Gelegenheit an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat um 11:00 Uhr den Babyalltag für 45 Minuten hinter sich zu lassen!
In themenbezogenen Museumsführungen stellen Kunstkenner abwechselnd die Highlights des Museum Ludwig und des Wallraf-Richartz-Museums vor.
Das Beste daran: Das Baby ist einfach mit dabei!
Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich bei einem Kaffee über das Erlebte auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Besonders kunsthungrige Eltern können anschliessend mit ihrem Tagesticket das Museum weiter erkunden.

KUNST+KIND wird gefördert durch die QSC AG!