Nolde. Kunstpolitik in den 1930ern

Kunst+Kind. Mit Baby ins Museum Ludwig

Leider ausgebucht! Eine neue KUNST+KIND-Führung gibt es am 05.07.

Mit Antonia Güthoff

Dieses Jahr wäre Emil Nolde 150 Jahre alt geworden. Wir nehmen das zum Anlass, uns mit seinem Werk und der Kunstpolitik in den 30er Jahren zu befassen. Einige der bedeutendsten bildenden Künstler der deutschen Geschichte galten nichts im Nationalsozialismus, darunter Ernst Ludwig Kirchner und Emil Nolde.

Doch warum wurden während der NS-Diktatur vor allem Vertreter der Klassischen Moderne und Russischen Avantgarde aus den deutschen Museen entfernt, obwohl viele von Ihnen bereits über die deutschen Grenzen hinaus Bekanntheit erlangt hatten? Welche ästhetischen Kriterien und machtpolitischen Strategien lagen dieser Aussonderung zu Grunde und was bedeutet in diesem Zusammenhang ,entartet‘?

Anhand einer kleinen Auswahl von expressionistischen Werken wird die Kunsthistorikerin Antonia Güthoff das Konzept der „entarteten Kunst“ beleuchten, dem repressiven Kunstverständnis der nationalsozialistischen Diktatur und ihren Auswirkungen bis heute nachgehen.

 

KUNST+ KIND bietet jungen Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr die Gelegenheit an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat um 11:00 Uhr den Babyalltag für 45 Minuten hinter sich zu lassen!
In themenbezogenen Museumsführungen stellen Kunstkenner abwechselnd die Highlights des Museum Ludwig und des Wallraf-Richartz-Museums vor.
Das Beste daran: Das Baby ist einfach mit dabei!
Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich bei einem Kaffee über das Erlebte auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Besonders kunsthungrige Eltern können anschliessend mit ihrem Tagesticket das Museum weiter erkunden.

KUNST+KIND wird gefördert durch die QSC AG!