Nothing lasts… but nothing is lost

Ein Atelierbesuch bei Alexander Calvelli

Das Werk des Malers Alexander Calvelli umfasst Industiemotive, Stadtansichten und Stillleben mit Blumen. So verschieden diese Themen auf den ersten Blick erscheinen, so sind sie doch durch eines vereint: die Vergänglichkeit.
Gerade die Industriebilder zeigen oft Orte des Ruhrgebietes, die kurz vor der Aufgabe, dem Abriss oder der Umnutzung stehen – somit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung an eine Zeit, die noch gar nicht so lange her ist und uns dennoch schon so weit entfernt vorkommt.

Gemalt sind die Bilder in einem realistischen Stil – sie zeigen Alltägliches gegenständlich. Und doch, was auf den ersten Blick wie eine Fotografie wirken mag, ist keineswegs eine rein naturalistische Abbildung. Calvellis Bilder reichen weit darüber hinaus, weil sie sich im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und künstlerischer Interpretation, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Ernst und Ironie befinden.

Alexander Calvelli hat Malerei an der Fachhochschule Köln und in Florenz studiert, gefolgt von Aufenthalten in Rio de Janeiro und Córdoba. Er lebt und arbeitet in Köln.

Wir freuen uns sehr, ihn in seinen privaten Räumen besuchen zu können und einen Einblick in sein viefältiges Werk zu gewinnen.

      

Titelbild:
Alexander Calvelli: KHD Guss GmbH, Köln, 2013. Acryl/Leinwand, 43 x 63 cm.
links:
Alexander Calvelli: Päonie, 2008. 43 x 43 cm.
rechts:
Alexander Calvelli: Phoenix-Hütte, Dortmund, 2015. Acryl/Leinwand, 43 x 69 cm.