Otto Freundlich und die Novembergruppe

Dr. Janina Nentwig

Vortrag anlässlich der Ausstellung „Otto Freundlich“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.
Ort: Kino im Museum Ludwig, Südeingang

 

Mitten in den Revolutionswirren von 1918 gründeten Maler, Bildhauer und Architekten die Novembergruppe als „Vereinigung der radikalen bildenden Künstler“. Ihr wichtigstes Ziel war die „engste Vermischung von Volk und Kunst“, um die neue demokratische Gesellschaft nach dem Zusammenbruch des Kaiserreiches mitzugestalten. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte auch Otto Freundlich, der die Ideale der Gruppe teilte und an ihrer ersten großen Ausstellung im Rahmen der „Kunstausstellung Berlin“ teilnahm. Doch bereits ein Jahr später kritisierte Freundlich die Novembergruppe und erklärte seinen Austritt. Was monierte Freundlich? Warum beteiligte er sich dennoch 1921 und 1931 an den Ausstellungen der Novembergruppe? Und wie reagierte das Publikum auf die Werke Freundlichs und der Novembergruppe?
Dr. Janina Nentwig arbeitet am Forschungsprojekt zur Novembergruppe an der Berlinischen Galerie.

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