Painting Movies: Fargo

Wunschfilm von Albrecht Fuchs

Mit Albrecht Fuchs

Zum Auftakt unserer siebten Painting Movies-Saison stellt Fotograf Albrecht Fuchs seinen Lieblingsfilm vor. Doch warum Fargo?

Als „wunderschön“, ja „anrührend“ werden die Aufnahmen von Land und Leuten beschrieben, mit denen die Oscarprämierten Coen-Brüder diese bizarre Geschichte einer vorgetäuschten Entführung im verschneiten Minneapolis erzählen – angeblich auf einer wahren Begebenheit beruhend. Der Witz und die Sympathie für die Protagonisten, die manch blutiger Szene ihre Brutalität nimmt, zieht bis heute Filmliebhaber in den Bann und führte 2014 sogar zu einer Serienadaption.

Albrecht Fuchs, 1964 in Bielefeld geboren und aktuell mit dem Atelierprogramm des Kölnischen Kunstvereins gefördert, ist für seine Portraits internationaler Künstler und Kulturschaffenden bekannt. So bekam er Jeff Wall, Gerhard Richter und Marcel Odenbach sowie Hans Ulrich Obrist, Kasper König und Yilmaz Dziewior vor die Linse, beschäftigt sich in seiner Serie über deutsche Reihenhäuser aber auch durchaus mit sozialen Gefügen, interessiert sich für Menschen wie für Städte und Architektur.

Wie hat Fargo Sie in Ihrer Arbeit inspiriert, Herr Fuchs? Wir laden euch herzlich ein zum gemeinsamen Filmschauen und Gespräch …

 

Die Filmreihe Painting Movies, eine Kooperation von jungekunstfreunde, job&kunstfreunde und dem Filmkunstkino Filmpalette, befasst sich mit dem Spannungsfeld Kunst/Malerei/Fotografie im Film. Zu jedem Film laden wir eine/n ExpertIn ein, der/die uns vor dem Screening eine kurze inhaltliche Einführung gibt und danach für eine Diskussion über das Gesehene zur Verfügung steht.