Schwitters. Den Hut auf Deinen Füßen

Fällt aus wegen Krankheit!

ACHTUNG: Die Veranstaltung kann leider wegen Krankheit nicht stattfinden.

mit Manuela Fischer

„Oh du, Geliebte meiner siebenundzwanzig Sinne, ich liebe dir! – Du deiner dich dir, ich dir, du mir. – Wir?…….“
„Verworrenheit der Psyche, wahnwitzige Gebilde der Phantasie, ungereimter Unsinn, so oder so ähnlich reagierte 1920 das zeitgenössische Publikum auf das Gedicht“ „An Anna Blume“ in dem Kurt Schwitters „seine Geliebte“ in „einem Anfall von grammatikalischer Verzückung“ anhimmelte.
Schwitters gehörte zu DADA, einer Gemeinschaft aus Pazifisten, Revolutionären und Romantikern, eine politische Reaktion, ein Kampf gegen Krieg und Kriegsbegeisterung, eine Opposition gegen die Bourgeoisie, eine Geste und Antwort auf die Entgötterung der Welt mit den Mitteln der Kunst. Ab 1919 fasst Kurt Schwitters mit einem einzigen Wort diese Zeit des Umbruchs zusammen: MERZ.
So lautet seine Antwort auf die Zerstörung und durch Fragmentierung gekennzeichnete Nachkriegssituation. MERZ ist die 2te Silbe von KOMMERZ und wurde zum Synonym für alle seine künstlerischen Aktivitäten.

Gemeinsam mit Manuela Fischer (Kunsthandel) nähern wir uns anhand von Kurt Schwitters „Merzbild 9b“ dem Phänomen DADA.
„Du deiner dich dir, ich dir, du mir – „Anna Blume, Du tropfes Tier, ich liebe dir!

 

KUNST+ KIND bietet jungen Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr die Gelegenheit an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat um 11:00 Uhr den Babyalltag für 45 Minuten hinter sich zu lassen!
In themenbezogenen Museumsführungen stellen Kunstkenner abwechselnd die Highlights des Museum Ludwig und des Wallraf-Richartz-Museums vor.
Das Beste daran: Das Baby ist einfach mit dabei!
Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich bei einem Kaffee über das Erlebte auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Besonders kunsthungrige Eltern können anschliessend mit ihrem Tagesticket das Museum weiter erkunden.

KUNST+KIND wird gefördert durch die QSC AG!