Von der documenta zum Kunstmarkt

Dr. Barbara Hess

Vortrag zum Thema „Neue Perspektiven“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.
Ort: Kino im Museum Ludwig, Südeingang

Seit ihrer Gründung gilt die documenta als eine der international bedeutendsten Großausstellungen. Seitdem ist auch ihre Beziehung zum Kunstmarkt kontinuierlich reflektiert und immer wieder neu bewertet worden: als das Andere des Marktes, als marktfernere Alternative zu anderen Großausstellungen wie der Biennale von Venedig, aber auch als Vorbild für Kunstmessen. Der Vortrag beschäftigt sich anhand der documenta-Geschichte exemplarisch mit den vielfältigen, ebenso zwangsläufigen wie produktiven Verschränkungen zwischen dem Markt der Institutionen und dem Markt der Galerien. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Zeitraum zwischen der ersten documenta 1955 und dem ersten „Kölner Kunstmarkt“, der ältesten Messe für moderne und zeitgenössische Kunst, die 1966 von zwei documenta-Akteuren – den Kölner Galeristen Hein Stünke und Rudolf Zwirner – initiiert wurde.
Barbara Hess ist Kunsthistorikerin und freie Autorin.

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