Warhol+Desaster. Von abendländischen Totentänzen

Kunst+Pause im Ludwig

mit Jennifer Buchholz

Flugzeugabsturz. Rassenkämpfe. Elektrischer Stuhl. Kennedy. Monroe.
Die 60er Jahre erzählen von zahlreichen Unglücken, deren schicksalshafte Bilder in allen Zeitungen zu verfolgen waren. Andy Warhol, selbst Opfer eines Attentats und zugleich fasziniert von den medialen Abbildungen dieser Tragödien, nahm genau diese in sein Werk auf: die Serie „Death and Disaster“ entsteht. „Ich erkannte, dass alles, was ich machte, mit dem Tod zusammenhing“, erinnerte sich Warhol und der schillernde Künstler präsentiert uns damit eine ernsthafte Seite, die sich auch fern von der Konsumwelt mit der Gesellschaft auseinandersetzte.
Kunsthistorikerin Jennifer Buchholz zeigt uns mit dem Werk „129 DIE IN JET“ den Ursprung dieser „Deaths and Disasters“ und welche Katastrophen, Liebschaften und Tode Warhol noch in seine Serie aufnahm.

 

Jeweils am ersten Donnerstag im Monat stellen wir um 12:30 Uhr Highlights aus dem Museum Ludwig und dem Wallraf vor: Ein berühmter Künstler oder ein bekanntes Bild sorgen im Mix mit einem aktuellen Thema für 30 Minuten Tapetenwechsel. Also, einfach anmelden und eine kleine Auszeit vom Joballtag genießen! Im Anschluss gibt es dann noch eine leckere Lunchtüte.