Kunstspäti

Living in a Material World

Extended Version mit anschließender Party

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Medienkulturwissenschaft meets Kunstgeschichte!

Unser Kunstspäti findet in Kooperation mit dem Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln statt, das die Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft ausrichtet. In Anlehnung an das Tagungsthema „Medien-Materialitäten“ widmen wir uns unter dem Motto „Living in a Material World“ unterschiedlichsten Aspekten der Sammlung des Wallraf.

Das Thema Medien-Materialität manifestiert sich im Museum auf vielfältige Weise: Vom Papier einer Grafik oder der Leinwand und dem Rahmen eines Gemäldes über im Bild dargestellte Gegenstände oder Kleidung bis hin zu Skulpturen gibt es einiges zu entdecken…
Frau PD Dr. Ursula Schattner-Rieser (Universität zu Köln) wird einen Vortrag mit dem Titel „Das jüdische Gebetsbuch in der Alltagskultur und als mediales Prestigeobjekt“ halten und mit ihrem Beitrag den Abend eröffnen. Darüber hinaus erwarten euch 11 interdisziplinäre Führungen durch die Sammlungsräume des Mittelalters, des Barocks und des 19. Jahrhunderts sowie ein Blick hinter die Kulissen bei einem Depot-Rundgang.

Zudem habt ihr an diesem Abend die Möglichkeit, die App des Museums zu testen, die sich zur Zeit noch in der Entwicklung befindet. Wir sind gespannt auf euer Feedback!

Und last but not least: Wenn die Sammlungsräume um 22 h schließen, könnt ihr bleiben und bei unserer Party bis 1 h schon etwas früher ins nahende Wochenende tanzen!

Unser Abendprogramm

19:00 Uhr – Vortrag im Stiftersaal
Das jüdische Gebetsbuch in der Alltagskultur und als mediales Prestigeobjekt
– PD Dr. Ursula Schattner-Rieser, Martin-Buber-Institut für Judaistik, Universität zu Köln
19:30 Uhr
Hinter verschlossenen Türen. Eine Führung durchs Depot.
– Anne Kessler, Betreuung der Graphik-Vorlage, Wallraf-Richartz-Museum
(begrenzt auf 10 Teilnehmer*innen)
19:30 Uhr
Eine Frage der Rahmung.
– Nina Eckhoff-Heindl, Kunsthistorisches Institut, Universität zu Köln
20:00 Uhr
Material Girls.
– Christina Vollmert & Sabine Päsler, Institut für Medienkultur und Theater,  Universität zu Köln
20:00 Uhr
Drei Bilder, drei Spuren.
– Jan Harms, Institut für Medien- und Kulturwissenschaften, Heinrich Heine Universität Düsseldorf
20:15 Uhr
Illusion und Wirklichkeit – oder wie die Fliege aufs Bild kam
– Kathrin Borgers, Kunsthistorisches Institut, Universität zu Köln
20:30 Uhr
Der Amsterdam Machsor. Ein Schatz kehrt heim.
– Malin Drees, wissenschaftliche Volontärin MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
(begrenzt auf 15 Teilnehmer*innen)
20:30 Uhr
Visual Tactility.
– Dr. Marc Bonner, Institut für Medienkultur und Theater,  Universität zu Köln
21:00 Uhr
Same same, but different.
– Dr. Dorothea Volz, Institut für Medienkultur und Theater,  Universität zu Köln
21:00 Uhr
Gemalter Klang.
– Dr. Sofie Taubert, Institut für Medienkultur und Theater,  Universität zu Köln
21:15 Uhr
Die Grenzüberschreitung der Bilder: Das Mittelalter.
– Prof. Dr. Peter Marx, Institut für Medienkultur und Theater,  Universität zu Köln
21:15 Uhr
Material Girls.
– Christina Vollmert & Sabine Päsler, Institut für Medienkultur und Theater, Universität zu Köln

 

Bitte beachtet, dass der Vortrag im Stiftersaal aus Sicherheitsgründen auf 250 Personen begrenzt ist und dass bei den Führungen je 25 Teilnehmer*innen mitgehen können.
Der Treffpunkt für die Führungen ist das Foyer.

 

Was ist der Kunstspäti?
Seit Oktober 2015 bieten jungekunstfreunde und job&kunstfreunde ein Veranstaltungsformat an, welches unseren Gästen ermöglicht, die Häuser auch nach den regulären Öffnungszeiten zu besuchen. Zweimal im Quartal, jeweils am dritten Donnerstag des Monats, bespielen wir abwechselnd das Wallraf-Richartz-Museum oder das Museum Ludwig von 18:30-21:30 Uhr mit Programm (Öffnung des Museums 18-22 Uhr).

Welches Programm?
Bei unseren Kunstspätis bieten wir vier bis fünf Führungen von 30 oder 60 Minuten und ein Couchgespräch im Foyer an. Bisher u.a. mit: Dr. Marcus Dekiert (Direktor Wallraf), Prof. Grohé (Uni Köln), Galerist Christian Nagel, Iris Maczollek (Ausstellungsmanagement Museum Ludwig), Regisseurin Corinna Belz, Journalist Stefan Koldehoff, Videokünstler Marcel Odenbach u.v.m. Für Getränke und Musik wird gesorgt und ein alter Postwagen, umgestaltet zu einem partyesken Schrank mit Leuchtlichtern, dient als Erkennungszeichen und Infostand.